Formel-Super-Vau

Restauration T326 Part 3





Weiter geht´s endlich mit der Restauration der Duscholux-Lola. Seit über 2 Jahren stand das Projekt in der Ecke,
jetzt soll es endgültig wahr werden.
Da sehr viel Metallbearbeitung ansteht, gibt es keinen besseren Platz als beim Bergdoktor Oswin in Denkingen.
Los ging´s mit der Anpassung und Komplettierung des Heckspoilerhalters.
LED-Funzel, Entlüftungsbehälter und die alte Flüstertüte sind jetzt am richtigen Ort:

Stabihalter optimiert und die überholten Antriebswellen montiert.
Der originale Auspuff dürfte um einiges zu laut sein, also wurden die benötigten Komponenten für einen leiseren bestellt.
Bis die Teile da sind ging es an der Vorderachse weiter:

Hier zeigte sich, dass das Aluchassis an den Ecken leicht ausgenudelt war. Die Nieten hatten Spiel und die Befestigungslöcher
waren alles andere als rund:



Sinnige Lösung: Aus hochfestem Stahlblech eine Verstärkung von innen anfertigen:

Der Bolzen dient dann als Aufnahme für den Halter des Frontspoilers. Das Ganze einmal links und einmal rechts bitte....

Auch für die Stoßdämpferhalter hat der Oswin 2 Bleche gezaubert:


Ursprünglich wog 1 Halter 230 gr, nach Gewichtsoptimierung jetzt noch 138 gr. :-)
Somit sollte das Chassis vorne wieder eine ausreichende Stabilität haben.



Parallel hatte ich Duscholux mit der Bitte um Hilfestellung für die benötigten Aufkleber angeschrieben. Leider erfolgte keinerlei Reaktion - schade. Also muß mein Kumpel Gerd Gratenau ran und das Logo neu designen. Mal schauen, wie´s rauskommt....

Update 14.03.2015:
Da der relativ große Frontspoiler kaum Kühlluft an die Bremsen kommen lässt, basteln wir eine Bremsentlüftung vorne:
    
Das 2teilige Kunststoffgehäuse geklebt, an die Kontur des Frontspoilers angepasst und Halter gebaut.
Das Alurohr wurde an die Kontur des Achsträgers angepasst, Schlauch dran, Frontspoiler ausgesägt -fertig!
 

Als nächstes Problem entpuppte sich das Porsche 914 Lenkgetriebe. Mit 3,5 Umdrehungen von Anschlag zu Anschlag
bräuchte ich einen Kurbelknopf. Also musste eine Untersetzung her. Gott sei Dank gibt es sowas von der Stange;
nur leider hatte Oswin keine Buchsen mit passender Verzahnung. "Kein Problem, dann drehen wir welche"
Ich liebe diese Worte, als Normalsterblicher stehste erstmal da....    Also 32er Teilerscheibe auf die Stoßmaschine,
Rohlinge gedreht und Verzahnung angebracht.
  

Lenksäule durchgesägt, Buchsen angeschweißt und mal wieder ein Halter angepasst:
 
Nach dem Einbau der Anschlagbegrenzer (leider kein Foto) habe ich jetzt je ne 3/4 Umdrehung - passt!

Als nächstes kam der Halter für den Ölkühler auf der linken Chassisseite dran:


to be continued....

Here we go:     -14.02.2016-

Original werden die Becken- und Schrittgurte an nur einer Öse eingehängt.
Dies ist heutzutage nicht mehr erlaubt. Also mußte ein zusätzlicher Befestigungspunkt her.
Was nicht so einfach ist, da es saueng zugeht. Jetzt hat jeder Gurt seine Öse.
   
Entsprechende Löcher in die Holzplatte gebohrt und von unten Befestigungsplatten angebracht.

Ich hatte mich seit längerem gefragt, wie ich denn am besten die blanken, sichtbaren Metallteile behandeln soll.
Kleinere, transportable Teile kamen in die Galvanik zu vernickeln, aber was tun mit den anderen Teilen??
Ich habe es jetzt mit einer Spraydose mit nickelähnlichem Lack versucht. Leider gibt es nicht den Glanz
einer galvanischen Beschichtung, aber m.M.n. besser als eine ganz andere Kontrastfarbe:
Hier als Beispiel die Überrollbügelverlängerung:
       
Hier noch blank                                              grundiert.....                                        Nickelspray

Die Bremsleitungen vorne sind angeschlossen. Die Stahlflexleitungen nach hinten für Bremse und Kupplung sind auch durch den Kabelkanal im rechten Seitenkasten verlegt. Außerdem konnte ich mit der Verkabelung der Elektrik beginnen.

   

26.03.2016:
aktueller Stand der Dinge:
Die (hoffentlich) letzten mechanischen Arbeiten bei Oswin:
- Anfertigung der Halter für Feuerlöschdüsen, externe Stromversorgung und
  Halter für Zündspule und Steuergerät
- Gurtstrebe für Schultergurt eingeschweißt
- Wasserversorgung eingebaut(Alurohre gebogen, Ausgleichsbehälter gebaut)
- Anschluß des mechan.Drehzahlmessers an die Ölpumpe
- Tankstutzenhalter und Benzinrücklaufanschluß eingeschweißt
- Anschlüße am Alu-Öltank passend an-/umgeschweißt.
 
            

Beim Auto waren noch viele brauchbare Dash-Anschlüße dabei, also wurden diese
gereinigt und wiederverwendet. So sieht die Ölversorgung doch gut aus. :-)

Jetzt fehlt noch die Elektrik, bevor es dann an die GFK-Anpassungen geht......


Demnächst mehr.....